Glossar
Ein Glossar ist eine Liste erklärungsbedürftiger Wörter. Klicken Sie auf den gewünschten Buchstaben.
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AVI
Hiermit werden Windows Filmdateien benannt, allerdings lässt sich nicht erkennen, mit welchen Codecs Bild und Ton erstellt wurden.
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Bitrate
Die Größe auf die die Tondaten komprimiert werden nennt man „Bitrate“. Je größer die Bitrate desto besser die Klagqualität, desto größer die Datenmenge. Es gibt MP3 Player mit festen Bitraten und variable Bitraten.
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Codec
Codec ist die Abkürzung für „Compressor/Decompressor“. Mit Codecs werden die Datenströme von Audio-/Videodateien kompremiert bzw. dekompremiert. Sowohl auf dem Abspielgerät als auch von dem Gerät, was die Daten versendet, muss ein soft- bzw. hardware basierter Codec installiert sein. Die am weitesten verbreiteten Codecs sind z.B. MP3-Formate und MPEG-Formate.
Composite Video
Bei diesem Video Anschluss werden alle Farb- und Helligkeitsinformationen über ein Kabel übertragen. Dies führt zu einer Bildqualitätsminderung, da sich die Signale gegenseitig stören können. Der Anschluss wird auch häufig als FBAS bezeichnet.
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DivX
DivX ist ein Datenreduktionsverfahren, das von der Fa. DivXNetworks entwickelt wurde. Es wird auch oft als MP3 für Videos bezeichnet. DivX war bisher ein Geheimtipp der Internetgemeinde, die Filme über das Internet versendet haben. Hohe Datenmengen über das Internet zu versenden waren zeitaufwendig und kostspielig. Dank DivX können diese Datenmengen bis um das 10-fach reduziert werden, bei fast gleicher konstanter Bild- und Tonqualität. Mit diesem Datenreduktionsverfahren ist es möglich, bis zu 2 komplette Filme auf einen CD-Rohling zu brennen. Zur Wiedergabe werden DVD Player benötigt, die das DivX Format unterstützen. Es gibt mittlerweile mehrer DivX Versionen. Stellen Sie bei Kauf eines DivX Player sicher, dass es sich um ein von DivX lizenziertes Gerät handelt und Firmwareupdates entsprechend angeboten werden, wie z.B. bei dem Roadstar DVD-2501X.
Dolby Digital
Klarer Vorteil von Dolby Digital gegenüber Dolby Surround, Dolby Prologic und Dolby Prologic II ist der deutlich bessere räumliche Klangeindruck. Dies geschieht dadurch, dass bei der Aufnahme einer DVD der Filmton mit bis zu 6 getrennten Tonspuren aufgezeichnet wird. Bis auf den Kanal für den Subwoofer, deckt jeder Kanal das gesamte Frequenzspektrum ab. Diese Angabe steht meistens auch auf den DVD Hüllen auf der Rückseite drauf. Gekennzeichnet wird dies mit Dolby Digital 5.1, wobei die 5 die jeweils beiden vorderen und hinteren Lautsprecher, sowie den Centerlautsprecher darstellt. Die 1 stellt den Subwoofer dar.
Dolby Digital EX
Dies ist eine Weiterentwicklung von Dolby Digital. Zusätzlich werden hier Klanginformationen für einen weiteren Centerlautsprecher, der zwischen den beiden hinteren Lautsprechern positioniert wird, übertragen. Dadurch wird räumliche Darstellung noch weiter verbessert.
Dolby Prologic
Dies ist eine Weiterentwicklung von Dolby Surround. Hier wurde ein weiterer Kanal ergänzt. Dieser „Mitten/Center Kanal“ wird zwischen den beiden vorderen Lautsprechern platziert. Er dient in erster Linie für die Dialoge in den Filmen. Die Stimmen werden so räumlich klarer dargestellt. Zusätzlich werden die tiefen Töne über einen so genannten Subwoofer wieder-gegeben. Das menschliche Ohr kann diesen tiefen Ton nicht orten, daher spielt es keine Rolle, wo der Subwoofer im Raum aufgestellt wird. Dieser kann hinter der Gardine, hinter einem Schrank oder Sofa versteckt aufgestellt werden.
Dolby Prologic II
Eine aufwendigere Technologie macht es möglich, dass zusätzliche Kanäle im Stereosignal untergebracht werden können. D.h. die Signale werden aufgeteilt, dass jeder Lautsprecher einen eigenen Kanal zur Wiedergabe bekommt. Zwei für die beiden vorderen, zwei für die beiden hinteren und jeweils einen für den Center Lautsprecher und Subwoofer.
Dolby Surround
Hierbei handelt es sich um ein analoges Tonformat, bei dem der rechte und der linke Tonkanal des Stereosignals verwendet werden, um die Raumklanginformationen für einen weiteren Kanal zu übermitteln. Der Dolby Surround Decoder dekodiert den Klang und leitet diesen dann an die beiden hinteren Lautsprecher weiter. Über den Surround Kanal werden nur die tiefen Töne wiedergegeben, d.h. bis 7 KHz, damit die vorderen Kanäle den Klang nicht stören.
DTS
DTS steht für „Digital Theatre System“. Dies ist ein standardisiertes Tonformat für den Heimkinoton auf DVDs. Gegenüber von Dolby Digital 5.1 wird hier mit einer geringeren Komprimierung gearbeitet. Somit ist die Klangqualität besser.
DVD+R9
Dies ist eine Weiterentwicklung der DVD+R. Es handelt sich hierbei um einen zweilagigen Rohling mit einer Kapazität von 8,5 Gbyte. Der endgültige Standard ist noch nicht verab-schiedet (dies soll Ende 2003 geschehen), soll aber kompatibel zu herkömmlichen DVD-Playern sein.
DVI
DVI steht für „Digital Video Interface“. Diesen Anschluss findet man heute z.B. an allen Plasma Bildschirmen. Er dient zur verlustfreien Datenübertragung des Videosignals zwischen dem Display und dem Empfänger, zwischen Plasma und DVD Spieler oder zwischen PC und Videoprojektor.
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EVD
EVD steht für „Enhanced Versatile Disc“. Diesen Standard will China im Jahr 2004 auf dem Weltmarkt etablieren und entsprechende Abspielgeräte herstellen. Eine EVD soll eine größere Speicherkapazität und eine bessere Auflösung als eine herkömmliche DVD haben. Ob sich dieser Standard durchsetzen wird, ist sehr fraglich.
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FiF
FiF steht für „Fields in file name“. Dank dieser Software kann auf einer CD mit mehreren hundert Titeln nach Artist, Musikgenre, Titel, oder Kapitel einfach gesucht werden. Die Ladezeit für diese Informationen von der CD auf den Speicherchip im Gerät ist deutlich kürzer als bei ID3 Tag.
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ID3 Tag
MP3 Dateien erhalten in der Regel Textinformationen über den Titel, über das Album und den Interpreten, sowie sonstige Informationen. Diese können auch nachträglich am PC verändert werden.
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Kodak Picture CD
Seit Sommer 1999 bietet Kodak die Kodak Picture CD an. Sie richtet sich in erster Linie an den privaten Anwender, der auf eine einfache Art und Weise seine Bilder für den PC digitalisiert haben möchte. Auf eine Picture CD passt immer nur ein Film, d.h. es können bis zu 36 Kleinbildbilder oder 40 APS Bilder aufgespielt werden. Danach wird die CD „geschlossen“ (keine Multisession). Eine weitere Ergänzung mit weiteren Bildern ist nicht möglich. Die Bilder werden im JPEG Format erstellt. Die Auflösung ist 1536 x 1024 Pixel im RGB Format. Eine entsprechende Betrachtungssoftware wird automatisch mit aufgespielt. Diese kann dann am PC oder in vielen DVD Playern wiedergegeben werden. Die Kodak Picture CD kann nur von dem Negativfilm bei der Erstentwicklung erstellt werden.
Kodak Photo CD
Die Kodak Photo CD richtet sich in erster Linie an den professionellen Anwender. Es gibt zu 3 verschiedene Variationen der Kodak Photo CD. Im Regelfall wird von der Kodak Photo CD Master gesprochen. Im Gegensatz zu der Picture CD kann die Photo CD bis zu 100x neu bespielt, bzw. ergänzt werden. Die maximale Auflösung ist 2048 x 3072 Pixel und somit wesentlich höher als bei einer Picture CD. Es passen bis zu 100 gescannte Fotos, Negative und Dias im Format 24 x 36 mm auf die CD. Von der Photo CD können auch Nachbe-stellungen ohne Abzüge von Dias und Negativen bestellt werden. Um die Photo CD am PC betrachten zu können, wird eine Betrachtungssoftware benötigt, z.B. Kodak Photo CD Access Plus. Zur Bildbearbeitung benötigen Sie z.B. Adobe Photoshop oder ähnliches um die PCD Dateien lesen zu können.
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Ländercode
Die DVD haben einen so genannten Ländercode. Die Filmhersteller haben die Welt in 6 Regionen aufgeteilt. Dies geschieht, da ein Film mehrere Vermarktungszyklen (Kino, Kaufkassette/-DVD, Verleihung) durchlebt. Kommt ein Film als ersten in Amerika in die Kinos und erst ein paar Monate später in die Kinos in Europa, tritt bereits die zweite Vermarktungsstufe in Amerika in Kraft. Um das Verbreiten und Kopieren des Films auf DVD zu erschweren, erhält die DVD den entsprechenden Ländercode für Amerika (Ländercode 1). Nun lässt sich diese in der Regel auf DVD Playern die in Europa (Ländercode 2) verkauft werden nicht abspielen. Somit ist der Kinobesuch in Europa „gerettet“. Einige Geräte lassen sich jedoch über die Fernbedienung ganz frei schalten oder auf den jeweils benötigten Ländercode umschalten.
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MP3
MP3 steht für „MPEG1 Audio Layer 3“. MP3 ist ein Datenreduktionsverfahren. Auf eine normale Audio CD passen ca. 80 Minuten Musik. Auf eine MP3 CD passen bis zu 10 Stunden Musik ohne nennenswerte hörbare Qualitätsverluste.
MP3 Pro
MP3 Pro soll die Weiterentwicklung von MP3 sein. Die Kompression ist noch größer als bei MP3. Es gibt bis heute allerdings erst sehr wenige Geräte die MP3 PRO wiedergeben können.
MP4
siehe MPEG 4
MPEG
Ist die Abkürzung für Motion Picture Experts Group. Dies ist eine Arbeitsgruppe die aus Repräsentanten und Entwicklungsexperten aus der weltweiten Soft- und Hardware Industrie besteht. Gemeinsam werden Standards für digitale Videos und Musik entwickelt. Gegründet wurde diese im Januar 1988.
MPEG 1
Hier wird die Datenmenge eines Filmes so stark komprimiert, dass der Film auf 2 Video CDs (VCD) passt.
MPEG 2
Dieses Datenreduktionsverfahren wird für die Erstellung von DVDs benutzt. Es bietet gegenüber MPEG1 eine bessere Bildqualität, benötigt aber auch mehr Speicherplatz.
MPEG 4
siehe DivX
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NTSC
NTSC ist eine Fernsehnorm die unter anderem in Nordamerika und Japan verwendet wird. Hierbei baut sich ein TV Bild 30x in der Sekunde auf.
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Ogg Vorbis
Ogg Vorbis wurde als Konkurrenzstandard zu MP3 entwickelt. Qualitativ klingt Ogg Vorbis deutlich besser als MP3. Es gibt nur wenige CD-Player die diesen Standard wiedergeben können. Diesen Standard findet man in der Regel nur in sehr hochwertigen und teuren CD-Playern. Der Roadstar PCD-5960WMPT ist einer der wenigen tragbaren CD-Playern, der Ogg Vorbis ohne Probleme wiedergeben kann.
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PAL
PAL ist eine Fernsehnorm die unter anderem auch in Deutschland verwendet wird. Hierbei baut sich ein TV Bild 25x in der Sekunde auf.
Plasma Fernseher
Das Plasmadisplay besteht aus vielen sehr kleinen Gas gefüllten Zellen. Durch das Anlegen von hohen Spannungen an den einzelnen Zellen, wird ein Licht von den Zellen gesendet (ähnlich einer Leuchtstoffröhre). Phosphor in Zellen versetzt das Gas in unterschiedliche Farben.
Progressive Scan
Ein normales Fernsehbild setzt sich aus 576 sichtbaren Zeilen zusammen, die abwechselnd dargestellt werden. Erst werden alle ungeraden und dann alle geraden dargestellt. Bei Progressive Scan werden gleichzeitig alle Zeilen eines Bildes dargestellt, liefert also eine deutlich bessere Bildqualität.
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RGB
Ein Bild setzt sich aus den 3 Grundfarben zusammen – Rot – Grün – Blau – Dieses Signal wird entweder über ein Cinch- oder Scartkabel übertragen.
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Scart
Scart ist eine 21-polige Steckverbindung, die alle notwendigen Bild-, Ton- und auch Steuersignale übertragen kann. Dies geschieht jeweils getrennt auf verschiedenen Adern des Kabels. Es gibt allerdings auch nicht vollbelegte Scartkabel, d.h. die ursprünglich angedachte gute Übertragungsqualität wird wieder „künstlich“ reduziert.
SECAM
SECAM ist eine Fernsehnorm die unter anderem in Frankreich, Belgien und Luxemburg verwendet wird. Hierbei baut sich ein TV Bild 25x in der Sekunde auf, wie bei PAL, allerdings mit einem anderen Farbfernsehersignal.
S-Video
Hier werden getrennt die gemischten Farbinformationen und die Helligkeitsinformationen übertragen. Häufig wird die Steckverbindung auch Mini DIN oder Hosiden genannt.
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VGA
VGA steht für „Video Graphics Adapter“. Über diesen Anschluss kann man z.B. einen PC mit einem Monitor verbinden. Dies ist ein 15 poliger Stecker.
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WMA
Dieses Dateiformat steht für „Windows Media Audio“. WMA ist ein Datenreduktions-verfahren ähnlich MP3. WMA ist eine Entwicklung von Microsoft. Diese Dateien können Informationen enthalten, ob die Datei z.B. auch auf eine CD kopiert werden darf oder von wem sie genutzt werden darf. WMA Dateien können einfach mit dem Windows Media Player erzeugt werden. Der Media Player ist ein Bestandteil von Windows XP.
WMV
Hierbei handelt es sich um ein neues Videoformat von Microsoft.
WXGA
Auflösungformat mit 1280 x 768 Bildpunkten
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XviD
XviD ist ein Video Codec auf Basis von MPEG4. Da es sich um einen offenen „Standard“ handelt, kann jeder Verbesserungen vornehmen. Den Codec kann jeder kostenlos im Internet runterladen.
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YUV
Die Farben Rot und Blau werden getrennt übertragen. Zusätzlich werden die Informationen für ein „schwarz/weiß Bild“ übertragen. Die Informationen für Grün werden erst im TV/Monitor berechnet und hinzugefügt. Y steht für den Helligkeitswert, U und V für die Farbanteile eines Bildes.



